Februar 21, 2020 10:06 am

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Kreditmarktplatz Debitos treibt Wachstum mit großen Schritten voran

Transaktionsvolumen steigt auf knapp fünf Milliarden Euro.

Der Frankfurter Kreditmarktplatz Debitos wächst und wächst: Allein in 2019 wurden über die Online-Plattform 26 Transaktionen mit einem Nominalvolumen von mehr als 630 Millionen Euro durchgeführt. Damit liegt das Gesamtvolumen aller Deals, die seit der Firmengründung über Debitos gelaufen sind, bei knapp fünf Milliarden Euro. Aktuell sind mehr als 800 Investoren bei Debitos registriert, die auf die angebotenen Kredite bieten – und alleine für 2020 steht den Käufern ein Kapital von weit mehr als 20 Milliarden Euro für Kredittransaktionen zur Verfügung.

Internationalisierung schreitet weiter voran

Debitos ist mittlerweile in 16 EU-Ländern aktiv, die meisten Transaktionen kommen bei dem Frankfurter Unternehmen allerdings nach wie vor aus dem deutschen Heimatmarkt. Doch das wird sich 2020 ändern, wie Gründer und CEO Timur Peters bestätigt: „Wir haben in den vergangenen Jahren viel Herzblut, Zeit und Geld in die Internationalisierung von Debitos investiert – und das macht sich mittlerweile bezahlt.“ Momentan laufen auf der Online-Plattform knapp 15 Transaktionen aus fünf verschiedenen Ländern. Alleine aus Italien erwartet Timur Peters für 2020 ein neues Dealvolumen von mehr als einer Milliarde Euro.

Neue Assetklassen in 2020

Im abgelaufenen Geschäftsjahr 2019 wurden über Debitos vorrangig Non-Performing Loans und Insolvenzforderungen verkauft. Für 2020 zeigt sich schon jetzt, dass neue Assetklassen hinzukommen werden. „Besonders im Schuldscheinmarkt ist mächtig Bewegung drin. Immer mehr Banken und Sparkassen möchten sich von ihren Titeln trennen. Dabei sprechen wir über das gesamte Spektrum, also von gut bis weniger gut performenden Schuldscheindarlehen. Wir stehen aktuell mit zahlreichen verkaufswilligen Schuldscheindarlehensgebern in Kontakt, die ersten Transaktionen wurden bereits Ende 2019 über unsere Plattform abgewickelt“, sagt Timur Peters.  Auch im Immobilienbereich wird sich laut Peters einiges tun. Besonders in Spanien trennen sich die Banken in großem Stil von Immobilien, die sie im Zuge von Insolvenzverfahren auf die eigene Bilanz nehmen mussten.

Dieser Artikel wurde verfasst von Jens Secker

(Bildrechte: istockphoto.com/jotily)

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