Zahlungsmoral sinkt im August leicht
Der aktuelle Bisnode Zahlungsindex zeigt, dass die Zahlungsmoral deutscher Unternehmen im August leicht nachgegeben hat. So sank der Wert im vergangenen Monat auf 88,23 Prozent und lag damit leicht unter dem Stand vom Juli (88,32 Zähler). Auch wenn die Zahlungsmoral nur leicht nachgibt, so zeigt sich doch eine negative Tendenz, fällt der Index doch bereits den vierten Monat in Folge. Allerdings bewegt sich die im Zahlungsindex zum Ausdruck gebrachte Zahlungsbereitschaft deutscher Unternehmen immer noch auf sehr hohem Niveau – und das seit Ende des vergangenen Jahres. Dies bedeutet, dass ein Großteil der deutschen Unternehmen seine Rechnungen pünktlich oder gar überpünktlich begleicht, und das trotz eines europäischen Umfeldes, in dem Forderungen tendenziell eher verspätet bezahlt werden.
Schwankungen der Zahlungsmoral mit Forderungsverkauf begegnen
Trotzdem mehren sich auch in Deutschland die Berichte, nach denen eine schlechte Zahlungsmoral immer mehr mittelständischen Unternehmen Kopfzerbrechen bereitet. Insbesondere die öffentliche Hand als Auftraggeber ist in diesem Zusammenhang „berühmt berüchtigt“. Schließlich wirken sich Zahlungsverzögerungen und -ausfälle negativ auf die Liquidität des leistungserbringenden Unternehmens aus und gefährden im schlimmsten Fall dessen Existenz. Genau aus diesem Grund eröffnet unsere Online-Forderungsbörse nun erstmals die Möglichkeit, einzelne Forderungen mit Zahlungsziel in der Zukunft – beispielsweise gegen öffentliche Auftraggeber – im Auktionsverfahren mit über 220 qualifizierten Käufern zu verkaufen. So erhöhen Unternehmen ihre Unabhängigkeit von der Zahlungsmoral ihrer Kunden und Banken als traditionellen Kapitalgebern und können sich wieder auf das eigentliche Kerngeschäft fokussieren.
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