Wer Italiens Gläubiger sind
Bürgergeld und ein früherer Renteneinstieg: Um ihre Wahlkampfversprechen einzuhalten, plant Italiens Regierung 2019 die Aufnahme neuer Schulden – weitere 27 Milliarden Euro sollen es sein. Das Land ist bereits mit knapp zwei Billionen Euro verschuldet. Die Gläubiger kommen vorrangig aus Italien selbst, denn mit dem Beginn der Euro-Krise haben viele ausländische Investoren ihre italienischen Staatsanleihen abgestoßen.
Allein die italienische Notenbank Banca d’Italia hält Schuldverschreibungen im Wert von 380 Mrd. Euro – das entspricht knapp 20 Prozent des gesamten Volumens. Auch im Privatsektor sind viele italienische Gläubiger zu finden: Private Geldhäuser, Institutionen, Versicherer und Fonds machen mit rund 40 Prozent den insgesamt größten Anteil aus. Und das sorgt bisher für Stabilität: Denn dass diese Investoren aktuell Anleihen abstoßen, gilt als sehr unwahrscheinlich. Eine neue Staatsschuldenkrise würde ihre eigene Existenz bedrohen. Spiegel
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