Unternehmensinsolvenzen gehen 2014 deutlich zurück
Auch im vergangenen Jahr gab es mit Prokon, dem Weltbild Verlag, den Stadtwerken Gera und dem Burger King-Franchisenehmer Yi-Ko einige prominente Insolvenzen. Insgesamt jedoch sank die Zahl der deutschen Unternehmensinsolvenzen im Jahr 2014 um 7,3 Prozent, wie das Statistische Bundesamt in der vergangenen Woche bekanntgab. Auch wenn noch 24.085 Firmen Insolvenzantrag bei deutschen Amtsgerichten stellten, so war die Zahl seit Einführung der Insolvenzordnung im Jahr 1999 niemals niedriger. Eine Zunahme der Unternehmensinsolvenzen wurde zuletzt im Krisenjahr 2009 verzeichnet, als die Insolvenzfälle um 11,6 Prozent zunahmen.
25,2 Milliarden Euro an Forderungen aus Insolvenzverfahren
Den Amtsgerichten zufolge beläuft sich das voraussichtliche Forderungsvolumen der Gläubiger aller beantragten Unternehmensinsolvenzen auf rund 25,2 Milliarden Euro. Dies bedeutet, dass die durchschnittliche Forderungshöhe pro Insolvenzverfahren bei etwas mehr als einer Million Euro liegt. Mit unserer Online-Forderungsbörse haben Gläubiger nun die Möglichkeit, langwierige Insolvenzverfahren abzukürzen und schon heute ihre Forderungen im Auktionsverfahren zu verkaufen. Schließlich herrschen hinsichtlich Masse, Zeitpunkt der Quotenausschüttung und rechtlichen Aspekten von Insolvenzverfahren verschiedene Unsicherheiten, die eine vorzeitige Beendigung des eigenen Engagements in Insolvenzverfahren sinnvoll werden lassen. Der Forderungsverkauf über Debitos führt darüber hinaus zu sofortiger Liquidität beim Verkäufer, der sich wieder auf sein Kerngeschäft fokussieren kann. Und das macht uns allen schließlich am meisten Spaß.
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