Türkei: Banken bleiben auf NPLs sitzen
Türkische Banken hatten geplant, Teile ihrer NPLs an internationale Investoren zu verkaufen. Doch daraus wird zumindest vorerst nichts. Laut einem Bericht des Handelsblatts forderten die Geldinstitute zu hohe Preise für die Kreditpakete. Die beteiligten Investoren hatten auf einen Abschlag von 30 Prozent sowie Anteilsscheine der Bank bestanden. Doch drauf ließen sich die Geldhäuser nicht ein.
Nach der Währungskrise in der Türkei müssen die Banken Kredite mit einem Volumen von 28 Milliarden Euro umstrukturieren. Finanzminister Albayrak hatte zunächst vorgehabt, die notleidenden Kredite der Immobilien- und Baubranche in einen Fonds zu übertragen. Damit hätte man die Banken entlasten und Investoren mit einbeziehen können. Nun schätzt die türkische Bankenaufsicht BDDK, dass die NPL-Quote in der Türkei bis Dezember von derzeit vier auf sechs Prozent ansteigen wird. Handelsblatt (Paywall)
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