Spaniens Banken müssen weiter kämpfen
In der Finanzkrise gerieten auch die spanischen Banken in große Gefahr: Das Platzen der Immobilienblase rund um den Jahreswechsel 2007/08 sorgte dafür, dass selbst die Auflegung des Fonds zur geordneten Restrukturierung des Bankensektors (FROB) und weitere Maßnahmen damals wirkungslos verpufften. Nur mit einem harten Sparprogramm schaffte es die spanische Regierung, die Wirtschaft und das Bankensystem wieder auf Vordermann zu bringen – die Krise schien gemeistert.
Der spanischen Nationalbank ist allerdings überhaupt nicht zum Feiern zumute. Denn das NPL-Gesamtvolumen beträgt noch immer mindestens 72 Milliarden Euro. Zum Vergleich: Santander, das größte Geldinstitut Spaniens, kommt aktuell “nur” auf einen Börsenwert von knapp 70 Milliarden Euro. Apropos Börse: Die Aktienkurse der acht größten Banken des Landes verloren 2018 im Durchschnitt mehr als 20 Prozent. Das entspricht einem Börsenwert von 50,8 Milliarden Euro. Süddeutsche Zeitung
Haftungsausschluss
Die auf dieser Website bereitgestellten Informationen dienen ausschließlich allgemeinen Informationszwecken und stellen keine rechtliche, steuerliche oder wirtschaftliche Beratung dar. Trotz sorgfältiger Prüfung übernehmen wir keine Gewähr für die Aktualität, Richtigkeit und Vollständigkeit der Inhalte. Die Inhalte ersetzen keine individuelle Beratung durch qualifizierte Rechtsanwälte, Steuerberater oder andere Fachberater. Für Entscheidungen, die auf Grundlage der bereitgestellten Informationen getroffen werden, wird keine Haftung übernommen. Eine Haftung für Schäden materieller oder immaterieller Art, die aus der Nutzung oder Nichtnutzung der dargestellten Informationen entstehen, ist – soweit gesetzlich zulässig – ausgeschlossen.
(Bildrechte: istockphoto.com/GoranQ)
Kommentare sind geschlossen.