Mehr Sicherheit im Netz: EZB plant Regelwerk für Umgang mit IT-Risiken
Die Europäische Zentralbank (EZB) will ein einheitliches Regelwerk für den Umgang mit IT-Risiken für die großen Banken Europas entwickeln. Wie die Börsen-Zeitung am 7. Juni berichtet, planen die Bankenaufseher im Laufe dieses Jahres konkrete Vorgaben zu erlassen. Eine Sprecherin der EZB habe sich auf Anfrage jedoch noch nicht zu dem Sachverhalt geäußert.
Den Angaben zufolge soll das Regelwerk zunächst die 118 Großbanken, die unter direkter Aufsicht der Notenbank stehen, betreffen. Später sollen die Vorgaben auch für die übrigen Banken, die sogenannten Less Significant Institutions, gelten. Mit der Initiative tritt die EZB in die Fußstapfen der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin). Diese hatte bereits im vergangenen Jahr bankaufsichtliche Anforderungen an die IT (BAIT) entwickelt.
Inhaltlich soll das Regelwerk sowohl Fragen des Managements von Zugangsrechten als auch Bestimmungen zur Kontinuität von IT-Diensten klären. Die EZB wird die Vorgaben gemeinsam mit der European Banking Authority (EBA) erarbeiten. Börsen-Zeitung
Haftungsausschluss
Die auf dieser Website bereitgestellten Informationen dienen ausschließlich allgemeinen Informationszwecken und stellen keine rechtliche, steuerliche oder wirtschaftliche Beratung dar. Trotz sorgfältiger Prüfung übernehmen wir keine Gewähr für die Aktualität, Richtigkeit und Vollständigkeit der Inhalte. Die Inhalte ersetzen keine individuelle Beratung durch qualifizierte Rechtsanwälte, Steuerberater oder andere Fachberater. Für Entscheidungen, die auf Grundlage der bereitgestellten Informationen getroffen werden, wird keine Haftung übernommen. Eine Haftung für Schäden materieller oder immaterieller Art, die aus der Nutzung oder Nichtnutzung der dargestellten Informationen entstehen, ist – soweit gesetzlich zulässig – ausgeschlossen.
(Bildrechte: istockphoto.com/littleclie)
Kommentare sind geschlossen.