Mai 22, 2020 12:24 pm

Linktipps der Woche – KW 21

Aktuelle Medienberichte aus der Woche vom 18. – 22. Mai 2020

 

Stark und solidarisch aus der Krise: Um die EU-Staaten bei der Bewältigung der Corona-Pandemie zu unterstützen, haben Deutschland und Frankreich ein gemeinsames Milliardenprogramm vorgeschlagen. Das Konzept in Höhe von bis zu 500 Milliarden Euro sieht vor, den Ländern finanzielle Mittel in Form von Zuschüssen zukommen zu lassen. Für die Bundesrepublik ist das eine 180-Grad-Wende: Frankfurter Allgemeine Zeitung

 

Zustimmung aus dem Süden, Kritik aus dem Norden: Der überraschende Vorschlag von Merkel und Macron, den Wiederaufbau Europas Wirtschaft mit einem Wiederaufbaufonds zu finanzieren, stößt bei den übrigen Ländern der Staatengemeinschaft auf ein geteiltes Echo. Was dafür oder dagegen spricht, erläutert Bernd Riegert, stellvertretender Leiter des Brüssel-Studios der Deutschen Welle.

 

Droht Europa eine japanische Lösung? Für den US-Wirtschaftshistoriker Adam Tooze steht fest: Wird es der Staatengemeinschaft nicht gelingen, der wachsenden Schuldenlast Einhalt zu gebieten, müssten die Schulden auf die Bilanz der EZB geparkt werden – ähnlich wie in Japan. Wie die EU diesem Schickssal hingegen entgehen könnte, erklärt der Bestseller-Autor im Interview mit dem Handelsblatt.

 

Digitalisierungsbeschleuniger Corona: Die COVID-19-Pandemie treibt den digitalen Wandel der Kreditinstitute entscheidend voran. Ob die Mitarbeiter vieler klassischer Filialbanken inzwischen von Zuhause arbeiten oder Kunden das Online-Banking neu für sich entdecken: Vieles, was vor der Krise noch undenkbar gewesen wären, ist in den Kreditinstiten inzwischen an der Tagesordnung. Handelsblatt

 

Verfrühter Optimismus? Geht es nach Deutsche Bank-Chef Christian Sewing, ist das Geldhaus in der Krise ein „Teil der Lösung“. Das Kreditinstitut wolle die Pandemie nutzen, um beispielsweise Neukunden zu akquirieren. Doch ist so viel Zuversicht tatsächlich schon angebracht? Aufsichtsratschef Paul Achleitner ist skeptisch; für ihn ist unklar, ob sich die Deutsche Bank ihre Rolle als Retter in der Not überhaupt leisten könne. boerse.ARD.de

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Dieser Artikel wurde verfasst von Jens Secker

(Bildrechte: istockphoto.com/ersinkisacik)

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