Lagarde wird Niedrigzinspolitik fortführen
Die zukünftige EZB-Chefin Christine Lagarde sprach sich diese Woche für eine Fortführung der Niedrigzinspolitik ihres Vorgänger Mario Draghi aus. „Die Wirtschaft in der Euro-Zone ist auf kurze Sicht mit einigen Risiken konfrontiert”, sagte sie am Mittwoch im Wirtschafts- und Währungsausschuss des EU-Parlaments. Ein Grund dafür sei die Inflation im Euroraum, die anhaltend unter der Zielmarke liegt. Christine Lagarde wird im November die Führung der Europäischen Zentralbank übernehmen und Mario Draghi ablösen, der die Behörde seit 2011 leitet.
Lagarde äußerte sich auch zur Kritik an der aktuellen Niedrigzinspolitik, die vorrangig aus der deutschen Bankenbranche kommt: „Wir müssen ihre potenziellen Nebenwirkungen berücksichtigen und wir müssen die Sorgen der Menschen ernst nehmen”, erklärte die 63-jährige zur Geldpolitik der EZB. Auch der Klimawandel werde in ihrer Amtszeit eine wichtige Rolle spielen: „Das primäre Mandat ist natürlich Preisstabilität. Aber es muss berücksichtigt werden, dass Klimawandel und Umweltrisiken entscheidend für die Aufgabe sind”, sagte sie vor dem EU-Parlament. n-tv
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