Italiens Bankenkrise: Milliardenschwere Altlasten bedrohen Banken der Euro-Zone
Die hohe Quote an ausfallgefährdeten Krediten der italienischen Banken stellt auch für die anderen Geldhäuser der Euro-Zone eine Gefahr dar. Wie das Fachmagazin Institutional Money in seiner Online-Ausgabe am 30. Mai berichtet, tragen besonders die französischen Banken ein erhebliches Italien-Risiko. Demnach weisen die beiden französischen Großbanken BNP Paribas und Credit Agricole zusammen rund 250 Milliarden Euro an offenen italienischen Forderungen in ihren Bilanzen auf.
Auch die Deutsche Bank hält offene italienische Forderungen, wenn auch mit rund 35 Milliarden Euro in deutlich geringerem Ausmaß. Das Kreditinstitut steht beim Ranking der Banken mit dem höchsten Italien-Risiko an dritter Stelle, dicht gefolgt von der spanischen Santander Bank. Institutional Money (Grafiken von Bloomberg)
Haftungsausschluss
Die auf dieser Website bereitgestellten Informationen dienen ausschließlich allgemeinen Informationszwecken und stellen keine rechtliche, steuerliche oder wirtschaftliche Beratung dar. Trotz sorgfältiger Prüfung übernehmen wir keine Gewähr für die Aktualität, Richtigkeit und Vollständigkeit der Inhalte. Die Inhalte ersetzen keine individuelle Beratung durch qualifizierte Rechtsanwälte, Steuerberater oder andere Fachberater. Für Entscheidungen, die auf Grundlage der bereitgestellten Informationen getroffen werden, wird keine Haftung übernommen. Eine Haftung für Schäden materieller oder immaterieller Art, die aus der Nutzung oder Nichtnutzung der dargestellten Informationen entstehen, ist – soweit gesetzlich zulässig – ausgeschlossen.
(Bildrechte: istockpoto.com/stocknshares)
Kommentare sind geschlossen.