Intensive Diskussionen bei der IKB zu „FinTechs – Neue Geschäftsmodelle im Banking“
Am 4. März lud die bank. das netzwerk unter der Überschrift „FinTechs – Neue Geschäftsmodelle im Banking“ zu einer Veranstaltung bei der IKB in Düsseldorf ein. Da der Vertreter von Kreditech leider mit einer Autopanne auf der Strecke blieb, fand die Podiumsdiskussion zwischen dem Hamburger Bankkaufmann Dr. Rüdiger Volk sowie den Frankfurter FinTech-Vertretern Dr. Oliver Vins von Vaamo und Hajo Engelke von Debitos statt. Das Panel wurde von Herrn Dr. Björn B. Schmidt von der Hochschule für Ökonomie & Management (FOM) in Essen moderiert.
Unterschiede zwischen FinTechs und „Old-School Banking“ par Excellence
Das aus unserer Sicht das schönste Ergebnis war die deutliche Einstellungs-Diskrepanz zwischen „Old-School Banking“ sowie schnellen, flexiblen und durchaus auch aggressiven FinTech-Unternehmen, die während des Gesprächs zutage kam. So pries Herr Dr. Volk die Vorteile einer integrierten Wertschöpfungskette der Banken, die FinTechs nicht in der Lage seien, ihren Kunden zu bieten. Die FinTech-Vertreter hingegen waren und sind der Überzeugung, dass diese traditionelle Wertschöpfungskette durch FinTech-Nischenanbieter in den kommenden Jahren immer mehr auseinanderdividiert werden wird und daher keinerlei Vorteile brächte. Banken würden zwar im Jahr 2020 vermutlich noch benötigt, aber lediglich zur administrativen Abwicklung jener Prozesse, die regulatorisch komplex sind und daher von FinTechs gemieden werden. Die noch schlechtere Nachricht für die Banken dabei: Die Marge bleibt vorne hängen. Einziger Wermutstropfen des erfolgreichen Abends war die 90-minütige Verspätung der Deutschen Bahn auf dem Rückweg nach Frankfurt.
Ein herzliches Dankeschön an die IKB als hervorragende Gastgeberin und an die bank.das netzwerk für die Organisation. Für alle, die an dem Abend leider nicht teilnehmen konnten, stellen wir an dieser Stelle ein kurzes Video mit einigen Impressionen des Abends zur Verfügung.
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