Griechenlands Banken weiter unter Druck
Die griechische Wirtschaft hat sich weitestgehend aus ihrer achtjährigen Rezession befreit. Trotzdem bleibt die Last der ausgefallenen Kredite ein Problemfaktor, denn fast die Hälfte der Darlehen wird aktuell nicht bedient. Die NPL-Quote soll dennoch innerhalb der kommenden zwei Jahre auf unter zwanzig Prozent gedrückt werden – was einem Abbau von ausgefallenen Krediten im Wert von rund 50 Milliarden Euro entspricht. Das Problem: Auch die Bilanzsumme der Banken würde um diesen Betrag schrumpfen, was massive Einschränkungen der Geldinstitute zur Folge hätte. Bereits Ende 2018 hatte die griechische Zentralbank erklärt, die einheimischen Finanzinstitute durch eine Art “Bad Bank” beim Abbau der Problemkredite zu unterstützen. Handelsblatt (Paywall)
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