Deutsche Bank gründet neue “Bad Bank”
Es war die Nachricht der Woche: Laut Medienberichten plant die Deutsche Bank erneut die Einführung einer internen „Bad Bank“. Ausgelagert werden Wertpapiere mit einem Volumen von bis zu 50 Milliarden Euro, vor allem Derivate mit einer längeren Laufzeit. Entsprechende Pläne liegen wohl schon länger in der Schublade der Deutsche Bank-Manager. Die Gerüchte wurden zumindest an der Börse wohlwollend aufgenommen: Nachdem die Aktie der Deutschen Bank in den vergangenen Wochen bereits unter sechs Euro gefallen war, konnte sie sich nun wieder etwas erholen.
Bereits 2012 hatte die wichtigste deutsche Großbank Anlagen im Wert von 128 Milliarden Euro in eine Bad Bank verschoben. Nachdem 2016 über 90 Prozent der Wertpapiere abgebaut waren, wurde das Vehikel wieder geschlossen. Süddeutsche Zeitung
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