Bundesbank: 6.000 Firmeninsolvenzen im ersten Quartal 2021
Druck auf Banken durch ausgefallene Kredite steigt
Die Bundesbank rechnet bereits im ersten Quartal des kommenden Jahres hierzulande mit mehr als 6.000 Unternehmensinsolvenzen. Das hat die Frankfurter Zentralbank am gestrigen Dienstag im Zuge der Veröffentlichung des Finanzstabilitätsberichts 2020 erklärt.
Die Bundesregierung hat seit Beginn der Coronakrise die Insolvenzantragspflicht für zahlungsunfähige Unternehmen ausgesetzt. Seit dem ersten Oktober ist sie wieder in Kraft. Die Bundesbank befürchtet nun, dass es ab 2021 zu einer Häufung von Firmenpleiten kommen könnte.
Die Bundesbank appelliert allerdings an die deutschen Geldhäuser, weiter Darlehen an Firmen zu vergeben – trotz steigenden Drucks durch ausfallende Kredite. Die Banken sollten ihre vorhandenen Kapitalpuffer nutzen, „um weiterhin angemessen Kredite zu vergeben“, fordert Bundesbank-Vizepräsidentin Claudia Buch. Wirtschaftswoche
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