2019: Zahl der Insolvenzen wird weltweit steigen
Erstmals seit Ausbruch der Wirtschafts- und Finanzkrise wird sich die Zahl der Insolvenzen weltweit wieder erhöhen. Eine aktuelle Studie des Kreditversicherungsunternehmens Atradius geht davon aus, dass die Firmenpleiten in diesem Jahr um voraussichtlich zwei Prozent im Vergleich zum Vorjahr steigen werden. Von der Entwicklung besonders betroffen ist dabei Westeuropa.
Als Grund für die Zunahme führt Atradius die seit der Finanzkrise weltweit gestiegene Verschuldung vieler Unternehmen an. So hat sich die globale Situation zwar inzwischen bis zur Jahresmitte etwas erholt. Dennoch trüben die anhaltenden handelspolitischen Konflikte den Wirtschaftsausblick weiter ein. Dadurch erhöhen sich auch die Unwägbarkeiten für Unternehmungen.
Beim Vergleich der Weltregionen fallen die Aussichten für Westeuropa besonders schlecht aus. Die Zahl der Insolvenzen steigt hier voraussichtlich um drei Prozent. Sowohl in Nordamerika (ein Prozent) als auch in der Asien-Pazifik-Region (zwei Prozent) ist mit einer weniger deutlichen Zunahme der Insolvenzen zu rechnen. Ursache für den höheren Anstieg in Westeuropa ist Atradius zufolge die sich abkühlende Konjunktur – bedingt durch eine sich verschlechternde Exportnachfrage. Cash
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