{"id":8407,"date":"2014-01-06T09:00:46","date_gmt":"2014-01-06T08:00:46","guid":{"rendered":"https:\/\/www.debitos.de\/blog\/?p=8407"},"modified":"2014-01-06T09:00:46","modified_gmt":"2014-01-06T08:00:46","slug":"die-stadt-duisburg-leidet-unter-vielen-schwarzfahrern","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.debitos.com\/de\/news\/die-stadt-duisburg-leidet-unter-vielen-schwarzfahrern\/","title":{"rendered":"Die Stadt Duisburg leidet unter vielen Schwarzfahrern"},"content":{"rendered":"<p>Die Duisburger Verkehrsgesellschaft AG (DVG) hat ein Problem. Die Kosten des \u00d6PNV sind hier \u00e4hnlich hoch wie in anderen St\u00e4dten. Allerdings ist die <a title=\"Der Westen - Zahl der Schwarzfahrer in Duisburg h\u00f6her als andernorts\" href=\"http:\/\/www.derwesten.de\/staedte\/duisburg\/zahl-der-schwarzfahrer-in-duisburg-hoeher-als-andernorts-id8780603.html\" target=\"_blank\">Zahlungsmoral der Duisburger Bus- und Bahnfahrer<\/a>\u00a0leider nur schwach ausgepr\u00e4gt. 2012 fuhren 3,7 Prozent der kontrollierten Fahrg\u00e4ste ohne g\u00fcltigen Fahrschein. Im nahegelegenen Essen hingegen gab es im gleichen Zeitraum nur 1,8 Prozent Schwarzfahrer, w\u00e4hrend es im gesamten Gebiet des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr (VRR) durchschnittlich 3,5 Prozent waren. Bei den insgesamt sechs Ticket Sonderkontrollen des Jahres 2013 stieg die Quote der Schwarzfahrer sogar auf 7,3 Prozent. Bei vergleichbaren Kontrollen in Essen waren nur 3 Prozent der Fahrg\u00e4ste ohne g\u00fcltiges Ticket unterwegs, im VRR-Gebiet insgesamt 3,5 Prozent.<br \/>\n<strong>Viele schwarze Schafe unter den 63 Millionen Fahrg\u00e4sten<\/strong><br \/>\nJeden Tag nutzen ca. 173.000 Personen die Transportmittel der DVG. Pro Jahr entspricht dies rund 63 Millionen Fahrg\u00e4sten, die die Duisburger Busse und Bahnen nutzen. Die meisten bezahlen auch f\u00fcr die in Anspruch genommene Leistung. Viel zu viele nehmen es mit der Zahlungsmoral auf Schiene und Stra\u00dfe leider nicht so genau. So wurden im Jahr 2012 von 580.000 kontrollierten Fahrg\u00e4sten 21.400 (entspricht 3,7 Prozent) ohne ein g\u00fcltiges Ticket erwischt. Als Resultat mussten diese Schwarzfahrer ein sogenanntes erh\u00f6htes Bef\u00f6rderungsentgelt in H\u00f6he von 40,00 Euro bezahlen. So sind neben der DVG auch der VRR und der <a title=\"Der Tagesspiegel - BVG braucht keine Kredite, aber mehr Geld\" href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/berlin\/nahverkehr-berlin-bvg-braucht-keine-kredite-aber-mehr-geld\/9143496.html\" target=\"_blank\">Verband Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV)<\/a> \u00fcberzeugt, dass 40 Euro als erh\u00f6htes Bef\u00f6rderungsentgelt f\u00fcr viele Schwarzfahrer wohl noch zu niedrig sei. Entsprechend m\u00f6chten sie das erh\u00f6hte Bef\u00f6rderungsentgelt gerne auf 60 Euro erh\u00f6hen. Schlie\u00dflich, so DVG-Verantwortliche, handele es sich beim Schwarzfahren um die Erschleichung von Leistungen, und das sei kein Kavaliersdelikt, sondern eine Straftat.<br \/>\n<strong>Forderungsverkauf als neue M\u00f6glichkeit im Umgang mit Schwarzfahrern<\/strong><br \/>\nNicht selten endet die Schwarzfahrt beim Staatsanwalt, <a title=\"Westdeutsche Zeitung - Oma Gertrud ist wieder frei: Jetzt soll es ein Gutachten geben\" href=\"http:\/\/www.wz-newsline.de\/lokales\/wuppertal\/oma-gertrud-ist-wieder-frei-jetzt-soll-es-ein-gutachten-geben-1.1508773\" target=\"_blank\">erhalten notorische Schwarzfahrer wie die sogenannte\u00a0\u201eOma Gertrud\u201c irgendwann doch eine Strafanzeige<\/a>. K\u00f6nnen die unbezahlten Tickets nicht eingebracht werden, entsteht den Verkehrsgesellschaften ein enormer wirtschaftlicher Schaden. Dieser wirkt sich in Form von Erh\u00f6hungen des Bef\u00f6rderungsentgelts letztlich vor allem auf die zahlenden Fahrg\u00e4ste aus. Aber auch beim erstmaligen Schwarzfahren entstehen dem \u00d6PNV durch das Mahnwesen erhebliche Kosten. In Anbetracht des hiermit zusammenh\u00e4ngenden Arbeitsaufwands ist es daher sinnvoll, diesen Aufwand durch den Verkauf von Forderungen abzugeben, sofortige Liquidit\u00e4t zu erhalten und somit regul\u00e4r zu planen. Eine besonders effiziente Form des Forderungsverkaufs bietet die\u00a0<a title=\"Debitos - Die Forderungsb\u00f6rse\" href=\"https:\/\/www.debitos.de\/\" target=\"_blank\">Debitos Forderungsb\u00f6rse<\/a>. Hier k\u00f6nnen Verkehrsbetriebe ihren gesamten Bestand an Forderungen aus erh\u00f6htem Bef\u00f6rderungsentgelt im transparenten Auktionsverfahren verkaufen. Mehr als 200 gepr\u00fcfte K\u00e4ufer bewerten die Forderungen und geben im direkten Wettbewerb zueinander ihre Gebote ab. Wird bei Laufzeitende der vom Verk\u00e4ufer gesetzte Mindestpreis erreicht oder \u00fcberschritten, so kommt eine Transaktion zustande. Wird der Mindestpreis nicht erreicht, so sind die Forderungen nicht verkauft, es fallen keine Geb\u00fchren an, aber der Verk\u00e4ufer kennt zumindest den Marktpreis f\u00fcr seine Forderungen. So profitieren auch Verkehrsbetriebe von einer erh\u00f6hten Unabh\u00e4ngigkeit von der schwankenden Zahlungsmoral ihrer Kunden.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Die Duisburger Verkehrsgesellschaft AG (DVG) hat ein Problem. Die Kosten des \u00d6PNV sind hier \u00e4hnlich hoch wie in anderen St\u00e4dten. Allerdings ist die Zahlungsmoral der Duisburger Bus- und Bahnfahrer\u00a0leider nur schwach ausgepr\u00e4gt. 2012 fuhren 3,7 Prozent der kontrollierten Fahrg\u00e4ste ohne g\u00fcltigen Fahrschein. 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