November 1, 2011 12:50 pm

Liquiditätsengpass und Insolvenz als Folge offener Rechnungen

In der Chemie bezeichnet man ein Lösungsmittel, das Gase, Flüssigkeiten oder Feststoffe lösen oder verdünnen kann, ohne eine chemische Reaktionen hervorzurufen, als Solvent. Dieser Begriff wurde von der Wirtschaft entliehen und hat sich hier in leicht abgewandelter Form (Solvenz und Insolvenz) in den Sprachgebrauch eingefügt. Dabei benötigt mancher Unternehmer in Deutschland ein dickes Fell, wenn es darum geht, dass seine solventen Kunden ihre frei zur Verfügung stehenden Mittel nicht dafür einsetzen, ihre offenen Rechnungen zu begleichen. Denn: diese ausstehenden Forderungen können wie jüngst bei der traditionsreichen Hamburger Bauausführungs- und Betreuungsfirma Bergmann & Sommerei dazu führen, dass grundsätzlich gesunde Unternehmen aufgrund des hieraus resultierenden Mangels an Liquidität aufgelöst werden müssen.
 
Zahlungsmoral bei sowohl öffentlichen als auch privaten Auftraggebern schlecht
Das Beispiel des Hamburger Bauunternehmens ist jedoch kein Einzelfall. So klagen laut Umfrage des Verbands Beratender Ingenieure (VBI) dessen mehr als 3.000 Mitglieder darüber, dass 47% der öffentlichen Auftraggeber ihre Rechnungen verzögert und 8% sogar stark verzögert begleichen. Kunden aus der Privatwirtschaft schneiden leider auch nicht viel besser ab: 42% der Auftraggeber zahlen erbrachte Leistungen verzögert, 6% stark verzögert. Für Unternehmen nicht nur aus der Baubranche bedeutet dies, dass sie oft in Vorleistung treten müssen. Verzögern sich dann die Zahlungen der Auftraggeber, sind zum Teil existenzbedrohende Liquiditätsengpässe die Folge.
 
Neue Wege, um Liquiditätsengpässe zu umgehen
Der innovative Ansatz der Debitos GmbH öffnet dem Mittelstand Alternativen zu Insolvenzen, die durch die schlechte Zahlungsmoral der öffentlichen und privaten Hand verschuldet werden. Auf dem Online-Marktplatz für offene Forderungen finden nicht nur KMUs eine innovative Möglichkeit, offene Forderungen regresslos zu verkaufen. Hier können sowohl Forderungen mit langen Zahlungszielen als auch ausgefallene Forderungen sofort in Liquidität umgewandelt werden – ohne Zinsen oder versteckte spätere Kosten. Die Verkürzung der Bilanz sowie die damit einhergehende Verbesserung der Bilanzkennzahlen sind nur zwei der zahlreichen Vorteile eines Forderungsverkauf im kompetitiven Auktionsverfahren. Maximale Flexibilität dank Einzelfallentscheidungen und ein bequemer Zugang zu einer Vielzahl reputabler Käufer über einen einzigen Absatzkanal: dies und mehr bietet Debitos als Beitrag zum Finanzierungsmix des Mittelstandes. Da geht die öffentliche und private Hand leer aus, wenn es um schlechte Zahlungsmoral geht.

Dieser Artikel wurde verfasst von Marcello Buzzanca

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