Zahlungsmoral deutscher Unternehmen steigt im Dezember erneut
Auch im letzten Monat des alten Jahres zeigten sich deutsche Unternehmen im Hinblick auf ihre Zahlungsmoral von der guten Seite. So vermeldet der Bisnode Zahlungsindex für den letzten Monat des vergangenen Jahres den dritten Anstieg in Folge und ein Drei-Monats-Hoch der Zahlungsmoral deutscher Unternehmen. Der letzte gemessene Rückgang auf 88,15 Prozent fand im September 2013 statt, nun hat der Zahlungsindex einen Stand von 88,29 Prozent erreicht. Vielleicht spielen auch psychologische und buchhalterische Effekte eine Rolle, denn der eine oder andere Unternehmer möchte mit einer sauberen Bilanz ins neue Jahr starten. Mit dem Zahlungsindex misst Bisnode den Anteil jener Unternehmen, die ihre Rechnungen pünktlich oder sogar vorzeitig bezahlen. Bei Betrachtung des gesamten Jahres 2013 fällt eine konstant gute Zahlungsmoral der deutsche Unternehmen mit nur geringen Schwankungen auf. Seit dem Höchststand der Zahlungsmoral vom April mit 88,65 Prozent hat sich der Zahlungsindex nicht wesentlich verändert.
Flexibilität und Unabhängigkeit durch Forderungsverkauf
Zur Berechnung des monatlich veröffentlichten Zahlungsindex wertet Bisnode gut 600 Millionen Rechnungen von mehr als 700 000 Firmen aus. Entsprechend wird deutlich, dass auch verspätete Zahlungen von „lediglich“ 11,71 Prozent der Unternehmen in der Summe einen signifikanten Euro-Wert ergeben. Natürlich lässt sich dem aus Gläubiger-Sicht durch effektives Risikomanagement, Warenkreditversicherungen oder Factoring vorbeugen. Zusätzlich bietet die Debitos Forderungsbörse erstmals die Möglichkeit, einzelne Forderungen im Auktionsverfahren mit mehr als 200 potentiellen Investoren zu verkaufen. So haben Unternehmen immer die Möglichkeit, je nach Bedarf ihre Liquidität zu erhöhen und sich gleichzeitig unabhängiger von der Zahlungsmoral ihrer Kunden und den finanzierenden Banken aufzustellen.
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