Bundesbank-Vorstand: NPL-Vorgaben der EZB sind flexibel und ambitioniert
Die in der vergangenen Woche veröffentlichten Vorgaben der Europäischen Zentralbank zum Umgang mit bereits bestehenden notleidenden Krediten brachte der Bankenaufsicht viel Kritik ein. In einem Gastkommentar auf handelsblatt.com lobt das Bundesbank-Vorstandsmitglied Joachim Wuermeling jedoch ausdrücklich das Vorgehen der EZB: “Weil die Aufsicht keine allgemein verbindlichen Regeln oder Automatismen vorgibt, fragen sich Kritiker, ob Banken mit Problemkrediten zu viel Spielraum erhalten. Wer genau hinschaut, erkennt aber: Die neuen Vorgaben haben deutlich mehr Biss als auf den ersten Blick erkennbar. Mittelfristig erwartet die EZB, dass für jeden notleidenden Kredit spätestens nach sieben Jahren eine vollständige Risikodeckung erreicht wird – für unbesicherte Kredite sogar schon deutlich früher.” Die neuen Vorgaben seien seiner Meinung nach das bislang noch fehlende Puzzleteil in der Gesamtstrategie zum NPL-Abbau.
Den vollständigen Gastkommentar lesen Sie hier.
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