November 28, 2019 5:17 pm

Goldman Sachs kauft 50-Milliarden-Euro-Portfolio der Deutschen Bank

Die „Bad Bank“ der Deutschen Bank hat Wertpapiere mit einem Gesamtvolumen von 50 Milliarden Dollar an die US-amerikanische Investmentbank Goldman Sachs verkauft. Es handelt sich laut Berichten mehrerer Insider um Finanztitel mit einer Verknüpfung zu festverzinslichen Wertpapieren aus Schwellenländern. Die Papiere lagerten in der im Sommer gegründeten internen „Capital Release Unit“ (CRU) der größten deutschen Geschäftsbank. Welchen Preis Goldman Sachs für die Titel gezahlt hat, ist nicht bekannt.

Die im Juli gegründete Abbaueinheit der Deutschen Bank startete mit Altlasten im Gesamtwert von 288 Milliarden Euro; bis September hatte die Bad Bank bereits Vermögenswerte mit einem Volumen von mehr als 100 Milliarden Euro abgebaut. Im Laufe des kommenden Jahres will die CRU sämtliche Wertpapiere veräußert haben. An der Börse wurde die aktuelle Transaktion wohlwollend aufgenommen. Manager Magazin

Dieser Artikel wurde verfasst von Jens Secker

(Bildrechte: istockphoto.com/Dan Totilca)

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