November 7, 2011 3:56 pm

Creditreform SchuldnerAtlas 2011: Positive Entwicklung

Schuldenschnitte sind momentan in aller Munde und erfreuen sich als erster Schritt für den Neuanfang seit jeher großer Beliebtheit. Den Durschnitt der Schulden zu errechnen ist indes wieder eine andere Disziplin. Dabei bedarf es üblicherweise erheblicher Datenerfassung über lange Zeiträume. Diese liefert der SchuldnerAtlas 2011 der Auskunftei Creditreform, der die Situation deutschen Privathaushalte detailliert analysiert. Der SchuldnerAtlas 2011 fasst außerdem die Verschuldungssituation von Staat, Banken, Unternehmen und privaten Haushalten für 10 ausgewählte Länder in einer Übersicht zusammen.
 
Überschuldung der Privathaushalte in Deutschland rückläufig
Die Ergebnisse der seit 2004 jährlich vorgelegten Überschuldungsberichterstattung sind in diesem Jahr für Deutschland durchweg positiv. So waren zum Stichtag 1.Oktober 2011 insgesamt 6,4 Millionen Deutsche überschuldet. Sie weisen nachhaltige Zahlungsstörungen auf, d.h. ihre Ausgaben sind höher als ihre Einnahmen. Im Vergleich zum Vorjahr sind dies 80.000 Überschuldete weniger. Gründe dafür sind die gute Konjunktur und die hohen Beschäftigtenzahlen. So rechnen Experten für 2012 mit nur noch 2,75 Millionen Erwerbslosen.

Gründe für Überschuldung bleiben unverändert

Nach wie vor ist die jeweilige Beschäftigungssituation der ausschlaggebende Faktor für ein Abrutschen in die Schuldenspirale der Privathaushalte. Da die atypischen Beschäftigungsverhältnisse zugenommen haben, ist die Euphorie hinsichtlich einer sinkenden Arbeitslosenquote als entscheidende Stellschraube für die Verbesserung der Überschuldungssituation deutscher Haushalte mit gewisser Vorsicht zu genießen. Aber auch junge Leute geben der Studie zufolge Grund zur Besorgnis. Ein Viertel aller Schuldner ist demnach unter 30 Jahre alt – Tendenz steigend. Ausschlaggebend hierfür ist fehlende Finanzkompetenz. Viele junge Erwachsene können die Folgen ihres Handelns – beispielsweise der Aufnahme eines Kredits – nicht oder nur schwer einschätzen.
 
Mit offenen Forderungen lässt sich handeln
Hinter der anonymen Zahl der Schuldner stehen immer auch konkrete Forderungen von Unternehmen. Schließlich müssen diese sich bei Zahlungsausfällen darum kümmern, ihre Außenstände optimal zu verwerten. Als Alternative zum Outsourcing des Forderungsmanagements bietet sich Debitos als innovativer Online-Marktplatz für offene Forderungen an – sowohl für Kleinunternehmen, als auch für den Mittelstand und große Konzerne. Denn hier können offene Forderungen unabhängig von Alter und Status schnell und bequem in Liquidität umgewandelt werden. Zwei große Vorteile sind dabei die  optimale Verwertung einzelner Forderungen und maximale Flexibilität, da individuelle Entscheidungen ohne Rahmenverträge getroffen werden können. Dank des Auktionsverfahrens wird außerdem stets ein transparenter Marktpreis erzielt. In diesem Sinne sollte Debitos auf dem Radar all jener sein, die nicht mit sich, sondern lieber ihre offenen Rechnungen handeln (lassen) möchten.

Dieser Artikel wurde verfasst von Marcello Buzzanca

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